← Ratgeber

Warenkorb des Großhändlers direkt im Angebot: Wie funktionieren OCI und IDS in Sticky?

10. März 2025

Handwerker mit Tablet im Gang eines Großhandelslagers mit Elektro- und Sanitärmaterial

KI

Dieser Beitrag wurde mit KI erstellt.

Aktualisiert am 18.10.2026 · Seit März 2025 in Sticky, angekündigt in der Systemnachricht vom 10.04.2025

Mit den Modulen OCI Schnittstelle und IDS Schnittstelle öffnest du beim Schreiben eines Angebots oder einer Rechnung den Webshop deines Lieferanten, legst dort Artikel in den Warenkorb und überträgst ihn zurück. Sticky legt daraus die Belegpositionen an – mit Text, Menge, Einheit, Preis und deinem Aufschlag. Abtippen aus dem Großhandelskatalog entfällt.

Beide Schnittstellen gibt es seit März 2025; angekündigt wurden sie mit dem Systemupdate vom 10. April 2025. Seither können übernommene Artikel beliebig oft in Belege kopiert werden, und mehrteilige Artikeltexte aus OCI-Shops kommen vollständig an.

Das Problem

Wer Material verkauft oder verbaut, sucht Artikel meist im Shop des Großhändlers – und tippt sie dann noch einmal ins Angebot. Dabei schleichen sich Fehler bei Menge, Preis oder Bezeichnung ein, und der Aufschlag wird jedes Mal von Hand gerechnet.

OCI oder IDS?

OCI (Open Catalog Interface) ist ein verbreiteter Standard, mit dem Shops ihren Warenkorb an ein anderes System übergeben. IDS stammt aus dem Handwerk und kann je nach Shop auch Daten zurücksenden. Welche Schnittstelle dein Lieferant anbietet, steht in seinem Shop; mit beiden Modulen arbeitest du in Sticky gleich.

So richtest du es ein

  • Öffne im Modul den Tab „Lieferanten“; die Lieferantenverwaltung ist Administratoren vorbehalten.
  • Trage je Lieferant die Shop-URL, Benutzername und Passwort ein, bei IDS optional deine Kundennummer.
  • Hinterlege eine Marge in Prozent, wenn Sticky deinen Verkaufspreis berechnen soll.

Du legst beliebig viele Lieferanten an. Im Beleg erscheinen nur die, deren Zugangsdaten vollständig sind.

So arbeitest du im Beleg

Im Menü zum Hinzufügen einer Position wählst du den Lieferanten. Sein Shop öffnet sich, und du bist automatisch angemeldet. Nach dem Zurückübertragen stehen die Artikel als Positionen im Beleg:

  • Übernommen: Bezeichnung bzw. Kurztext, Langtext, Menge, Einheit, Preis und Steuersatz, sofern der Shop ihn liefert
  • Einheiten auf Deutsch: aus Codes wie EA, RO oder PK werden Stück, Rolle und Pack
  • Verkaufspreis aus Einkaufspreis plus Marge; der Einkaufspreis bleibt an der Position gespeichert
  • An jeder Stelle einfügen, auch zwischen bestehenden Positionen
  • Kennzeichnung als „Bereitgestellt von OCI-Warenkorb“ bzw. „Bereitgestellt von IDS-Katalog“

Für wen sich das lohnt

  • Handwerksbetriebe in Elektro, Sanitär und Heizung, die beim Großhandel bestellen
  • Händler und Dienstleister, die Material mit Aufschlag weiterberechnen
  • Teams, die viele Angebote mit langen Materiallisten schreiben

Was du brauchst

Ein Modul der Kategorie „Buchhaltung“, zum Beispiel die Lexware Office Anbindung, und ein Kundenkonto im Shop deines Lieferanten mit OCI- oder IDS-Zugang. Die Zugangsdaten bekommst du von deinem Lieferanten.

Häufige Fragen

Kann ich mehrere Großhändler anbinden?

Ja, im Tab „Lieferanten“ legst du beliebig viele an.

Werden Steuersätze übernommen?

Ja, sofern der Shop sie im Warenkorb mitliefert.

Brauche ich beide Module?

Nur, wenn deine Lieferanten unterschiedliche Schnittstellen anbieten. Sonst reicht das Modul, das dein Lieferant unterstützt.

Mehr zum Thema

Fragen? Wir helfen dir

Du hast Fragen zu OCI oder IDS oder möchtest wissen, ob dein Großhändler passt? Schreib uns an support@sticky.de oder ruf uns an unter 02261 81616-90. Am schnellsten überzeugst du dich selbst: 7 Tage kostenlos testen.

Dieser Beitrag wurde mit KI-Unterstützung erstellt und wird vor der Veröffentlichung redaktionell geprüft.

Alle Beiträge

Du hast Fragen? Wir helfen dir gern weiter.

Ruf uns an unter 02261 81616-90 oder schreib uns – wir melden uns zeitnah.